Jans Geschichte

Jan wurde 1977 geboren und hat eine ganz „normale“ Schullaufbahn hinter sich. Er ist gelernter Groß– und Einzelhandelskaufmann.

„Bis zu meinem Unfall habe ich regelmäßig Squash und Badminton gespielt und Kraftsport betrieben. Mein liebstes und größtes Hobby war aber seit 1995 das Motorradfahren. Leider wurde mir das bei einem Unfall im September 2004 zum Verhängnis!“, so Jan. „Meinen Job in einer Medienfirma mache ich weiter. Dort bin ich seit 2001 beschäftigt. Die Behinderung war und ist dort kein Problem“, freut sich Jan. „Hobbymäßig hat sich aber sehr viel geändert!“, schmunzelt Jan. Und das liegt nicht an seiner Behinderung…

Jan ist nämlich seit April 2006 stolzer Familien-Vater. Finja-Marie heißt seine kleine Tochter. Wenn er nicht arbeitet oder Finja-Marie ihren Papa in Anspruch nimmt, ist noch immer Berner Sennenhund Paul da, der gern mit der kleinen Familie über Wiesen und Felder geht. „Ich komme mit meiner Behinderung sehr gut klar,“ sagt Jan. „Das war eigentlich von Anfang an so. Nur leider habe ich oft Phantomschmerzen, die mich sehr belasten!“. Spiegeltherapie hat ihm geholfen. Jan ist leidenschaftlicher Computerfan. Man kann es kaum glauben, wie die Finger seiner einen Hand über die Tasten fliegen.

Andrea Vogt
Andrea Vogt
Laura

Laura

Das ist sicher für die meisten schwer zu verkraften und nachzuvollziehen: Warum entscheidet sich eine Familie für eine Amputation? Warum „wählen“ ein Mädchen, das damals gerade einmal 10 Jahre alt ist, und ihre Eltern diesen Weg?

Lauras Geschichte